| THE GASLIGHT ANTHEM – american slang |
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Ist es die heimliche Sehnsucht des Punkrockers nach Stadion-Rock? Das etwas versteckt Hymnenhafte? Die stimmliche Nähe zum „Boss“ Bruce Springsteen? Hmmm, steckt sicherlich auch etwas von mit drin, aber der äußerst rasante Sympathie-Zuwachs in den letzten 2 Jahren, der sich unter anderem in einigen relevanten Festival-LineUps dieses Sommers widerspiegelt, hat auch tiefergehende Gründe... So sind es neulich „hartgesottene“ und etwas in die Jahre gekommene Konzertgänger gewesen, die von dem GASLIGHT ANTHEM-Konzert im Béi Chéz Heinz-Salon (!!!) vor nicht allzu langer Zeit und kaum 50 Gästen als einem „unvergesslichem Erlebnis“ und „DEM Konzert überhaupt“ schwärmten. Und auch auf ihrem dritten Album lässt sich eine Magie zumindest erahnen, die unvermittelt packt und mit unaufgeregtem, dezent angerautem Midtempo-Punk-Rock ihren Weg geht... und es fällt verdammt leicht, einfach mitzugehen! Erfreulich an den neuen Aufnahmen ist unter anderem der variantenreichere Gesang, (der eben nicht mehr ganz so unmittelbar an Herrn Springsteen denken lässt), die lässig gespielten Gitarrenlinien und die unauffällig eingebauten Soundspielereien. An dieser Platte dürfte in diesem Sommer kaum vorbei zu kommen sein (muss man aber auch nicht!).
LP/ CD (10 tracks/ 34:37 min.)
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